Neues aus der Schule am Ochsenweg

Eine knallgelbe Überraschung gab es für die Erstklässler gleich zu Beginn des Schuljahres:

Wie in jedem Jahr hatte der Verein „Plietsch und stark, Rendsburg“ Biobrotboxen für jedes Kind organisiert und der AWR nachhaltige Emil-Trinkflaschen gesponsert. Im Unterricht wurde von den Klassenlehrerinnen  „Gesundes Frühstück“ thematisiert, denn eine ausgewogene Ernährung mit Vollkorn und viel Obst und Gemüse macht konzentriertes Lernen möglich.

Auch die Kinder der vierten Klassen durften sich freuen: Alle haben die diesjährige Fahrradprüfung in Theorie und Praxis bestanden.

Recht herzlich möchten wir uns beim TUS Jevenstedt bedanken, der den Schülerinnen und Schülern den Sportplatz an der Jevenau im Sommer und den beim Vereinsheim im Winter in den beiden 30-Minuten-Pausen zum Spielen zur Verfügung stellt. Hier können die Kinder nach Herzenslust toben, rennen, Fußball spielen und sich richtig auspowern.

Wenn die vier Grundschuljahre zu Ende gehen, gibt es traurige Gesichter und so manche Träne – bei den Kindern und bei den Lehrerinnen. Um den Abschied zu erleichtern und noch einmal ein in Erinnerung bleibendes Gemeinschaftserlebnis zu haben, hatten die Klassenlehrerinnen Kirsten Denker und Renate Nagy zwei handlungsorientierte Projekte in der Arche Warder gebucht: In den Veranstaltungen „Vom Schaf zur Wolle“ und „Steinzeit live“ lernten die Schülerinnen und Schüler zu spinnen und zu filzen, durften Mehl mahlen und sich im Bogenschießen probieren. Viel Spaß hatten alle im Spielhaus, im Heu und beim Erkunden der Anlage. Nach einem erlebnisreichen Tag waren die Kinder dankbare Abnehmer der vorbereiteten Hot Dogs und freuten sich auf ihre Nachtlager in den Holzhütten.

Wenn aus Kindergartenkindern Schulkinder werden, so ist dies für Eltern und Kinder ein besonderer Tag. Bei der Einschulungsfeier am 4. August, die von den Klassen 4a und 4b mitgestaltet worden war, gab es wie jedes Jahr erwartungsvolle, freudige, manchmal auch ein wenig ängstliche Gesichter.
Die stellvertretende Schulleiterin Bianca Euler übergab ein Geschenk für die Klassen sowie eine Sonnenblume für jedes Kind als Willkommensgruß und entließ die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen Kirsten Denker und Greta Nissen in ihre erste Unterrichtsstunde.

Wir wünschen den Kindern, die uns verlassen haben, alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.
Allen Neuankömmlingen wünschen wir einen guten Start in ihre Grundschulzeit.

Dass Gemüse gesund und lecker ist, weiß jedes Kind! Dass fast jede Sorte im Supermarkt zu haben ist, lernt man von klein auf. Unabhängig von Jahreszeit und Anbaukultur können wir Obst und Gemüse in der Regel nach Herzenslust einkaufen: Knoblauch aus Equador, Erdbeeren im Winter aus Israel, Avocados aus Peru – die Reihe ließe sich endlos fortsetzen. Woher die Produkte kommen, wie und unter welchen Arbeitsbedingungen sie angebaut werden, interessiert oft nicht. Auch wenn Begriffe wie ‚regional‘ und ‚saisonal‘ aktuell sind – das Angebot beim Discounter spricht eine andere Sprache.
Seit Jahren arbeitet die Schule am Ochsenweg in Jevenstedt mit dem Verein „Ökowiesen e.V.“ zusammen, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in nachhaltiges Ackern zu geben und die Wertschätzung von Lebensmitteln zu fördern. So machten sich die Kinder der Klasse 4b Anfang Mai trotz des ungemütlichen Wetters mit ihrer Klassenlehrerin Greta Nissen auf den Weg, um auf den Ökowiesen e.V. unter der Anleitung von Peter Nickels Gemüse- und Blumenbeete anzulegen, während die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a mit Lehrerin Britta Klaassen bei strahlendem Sonnenschein ihre selbstgeerntete Saaten aussäen konnten.
Auch im Schulgarten wurde emsig gearbeitet: Die Kinder der 3b legten Beete mit Erbsen, Bohnen, Radieschen, Salat und Kürbis an und säten Bienenwiesenblumen aus. Lehrerin Rieke Eck ist zufrieden: „Die Kinder haben alles selbst geplant und aufgezeichnet und erleben nun das Thema ‚Vom Samen bis zur Pflanze‘ hautnah.“ Tatsächlich ist der Schulgarten ein schulischer Lernort, der wertvolles Erfahrungslernen über die Grenzen der einzelnen Fächer hinweg ermöglicht und zur praktischen Umwelterziehung beiträgt. Diese Aspekte sind Silke Bock, die sich als Lehrerin für Naturwissenschaften bereits seit 2016 für den Schulgarten engagiert, besonders wichtig. In diesem Jahr hat sie mit der Klasse 4b Hochbeete mit Salat, Radieschen, Zwiebeln, Sonnenblumen und Phacelia angelegt. Phacelia? „Das ist eine lila blühende Pflanze, ein absoluter Renner für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge“, so Silke Bock.
Ein informatives Programm bot Familie Schülldorf den Kindern der Klasse 4c und ihrer Lehrerin Renate Nagy auf ihrem Hof in Dammstedt. Tierkinder hautnah erleben - Lämmer mit der Flasche füttern, Kälbchen streicheln und mit Küken kuscheln – auch hier ging es um Wertschätzung, in diesem Fall der Tiere, die den Menschen Milch, Eier und Fleisch liefern. Zum Abschied gab es für jedes Kind ein Päckchen Frischkäse von der Milch der Schülldorf-Kühe.

Wie in jedem Jahr lud der sogenannte Känguru-Wettbewerb – zentral organisiert durch den gemeinnützigen Verein Mathematik­wettbewerb Känguru e.V. mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin – zum Rechnen und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathe- matische Bildung an den Schulen unterstützt werden.  

Am 18.03.2021 war es dann in der Schule Westerrönfeld soweit: Die Kinder der Klassen 3, 4 und 6 knobelten 75 Minuten lang um die Wette, um möglichst viele Aufgaben zu lösen. „Der Wettbewerb ist“, so Lehrerin und Organisatorin Kerstin Peleikis, „für die Kinder ausgesprochen attraktiv, da es sich um Multiple Choice-Aufgaben handelt“. Das heißt, dass eine gefundene oder erahnte Lösung nicht schriftlich exakt begründet werden muss. Freuen dürfen sich die Schüler- innen und Schüler auf eine Urkunde mit ihrer jeweils erreichten Punktzahl, eine Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und diversen Knobeleien sowie einen Preis für alle – ein kleines Knobelspiel.

 

Eine Aufgabe (Kl.3) 2020: Die drei Pandas im Zoo sind 24, 13 und 7 Jahre alt. Wenn sie zusammen 50 Jahre alt sind, wird gefeiert. Wie alt ist einer der Pandas bei dieser Feier?  9 Jahre, 11 Jahre, 13 Jahre, 17 Jahre, 23 Jahre

 

Quelle der Grafik:

www.mathe-kaenguru.de

Bereits vor Weihnachten hatten sich die Kinder der 3a und 3b im Fach Sachunterricht mit der Situation der Tiere im Winter beschäftigt. Besonders interessiert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler, als es um die Vögel ging, die nicht nach Süden ziehen, sondern auch bei Kälte bei uns bleiben. Um Amsel, Meise, Rotkehlchen und Co. bei kalten Temperaturen zu helfen, organisierte Lehrerin Silke Bock zur Freude der Kinder Bausätze, die Thomas Bock aus Schülp dankens- werterweise zu zwei hübschen Vogelhäuschen zusammenbaute, die nun in begrünten und ruhigen Bereichen des Schulhofes zu finden sind. Besonders lobenswert ist, dass die Kinder die Tiere selbständig versorgen. Zurzeit füttern Greta Häusgen und Milla Rohwer aus der Klasse 3a die Vögel regelmäßig. Im nächsten Schuljahr werden dann die kommenden dritten Klassen die Verantwortung für die Vogel- häuschen übernehmen.

Wie bereits im Vorjahr haben wir, die Schülerinnen und Schüler der 10a der Schule am Ochsenweg, als soziales Projekt im Rahmen unseres Wirtschaft- und Politikunterrichtes eine weihnachtliche Päckchenaktion durchgeführt.
Am 11. Dezember haben wir viele Geschenke für obdachlose Menschen aus Rendsburg verpackt.
Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch anderen eine kleine Freude zu bereiten.
Aus diesem Grund organisierten Eltern und Erziehungsberechtigte viele hilfreiche Spenden, welche dann am Freitagnachmittag in Zusammenarbeit mit der Diakonie Rendsburg an die Obdachlosen überreicht wurden. Dies war das Ziel unseres Vorhabens. Insgesamt sind über 75 Päckchen und eine Bargeldspende von 150 Euro zusammengekommen.
Gesammelt haben wir Spenden wie Lebensmittel, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Mützen, Handschuhe und vieles mehr. Aufgrund des Infektionsgeschehens in Rendsburg war es uns leider nicht möglich, die Päckchen persönlich zu übergeben, um das Risiko so gering wie möglich zu halten. Trotzdem hatten wir viel Spaß beim Organisieren und Verpacken.

-Aufgrund der Menge an den Bildern zu den einzelnen Themen wird empfohlen diesen Artikel als PDF zu lesen (siehe unten)-

Die Pandemie hat unser Leben verändert und – natürlich auch den Schulalltag. Diverse Schulveranstaltungen mussten ausfallen oder fanden in veränderter Form statt. Trotz Corona konnten wir den Schülerinnen und Schüler viele Aktionen anbieten, die zum Nachdenken, Staunen und Mitmachen einluden.
So hatten die Kinder der Klassen 3a und 3b am 29.10. viel Spaß beim Erforschen und Ausprobieren großformatiger Exponate und anschaulicher Experimente im Musiculum Kiel zu den Themen „Klang und Schall“ und „Schlaginstrumente entdecken“.

Am 28./29.10. war für die Klassen 3 bis 7 das mobile Planetarium aus Rendsburg zu Gast -
eine faszinierende Fulldome-Videoprojektion, die Wissen über unsere Erde und das Universum erlebnispädagogisch vermittelte.

Wie aus einer weißen Gebäudewand ein farbenfroher Schulhof-Blickfang wird, zeigten die Schülerinnen und Schüler des WPU „Unsere Welt gestalten – Kunst ErLeben“ unter der Leitung von Susanne Bruhn
Der WPU „Abenteuer Mensch“ der Klassen 8 unter der Leitung von Bianca Euler hatte in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde den Volkstrauertag thematisiert: Krieg und Frieden – Frieden gestalten. In einem Gottesdienst am 13.11.2020 wurden die Ergebnisse präsentiert.

Auf keinen Fall durfte das traditionelle Weihnachtsbasteln ausfallen, denn jede Klasse wollte geschmückt und in adventliche Stimmung getaucht werden. Wie immer sind kleine Kunstwerke dabei herausgekommen.


Familie Schwager aus Jevenstedt hatte am 30.11. die Kinder der Klasse 2a mit ihrer Klassen-lehrerin Elena Fleckenstein eingeladen, einen Tannenbaum für ihr Klassenzimmer auszusuchen. Begeistert waren die Kinder nicht nur von den Babybäumchen, die erst in acht bis zehn Jahren zum Christbaum werden, sondern auch vom heißen Kakao, den Dirk Schwager vorbereitet hatte.

Um den Kontakt mit dem Seniorenhaus auch in Corona-Zeiten zu pflegen, hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c mit ihrer Klassenlehrerin Alexandra Volkmann Briefe und Bilder an die Bewohner des Hog’n Dor in Westerrönfeld geschickt und sehr zur Freude der Kinder prompt Antwort erhalten.
Im Seniorenhaus St. Martin freuten sich die Bewohner über weihnachtliche Bastelgrüße, die Bianca Euler aus allen Grundschulklassen überbrachte.

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Mathe macht Spaß: 64 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 hatten Anfang November an der Mathematik-Olympiade an der Grundschule in Westerrönfeld teilgenommen, die von Lehrerin Kerstin Peleikis organisiert worden war. Neunzig Minuten lang wurde in der Tingleffhalle mit Feuereifer im Team um die Wette geknobelt, denn die Besten aus jedem Jahrgang gehen in die Regionalrunde Rendsburg-Kiel-Plön.
Die Mathemathik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb der Klassen 3 bis 13, an dem jedes Jahr über 125.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, um ihre besonderen Fähigkeiten in Sachen Logik, Kombinationsfähigkeit und kreativer Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis zu stellen.
Gewonnen haben die erste Runde Jella Bielfeldt und Eva Lotta Hees (Klasse 3b) sowie Sophie Gehrk und Jan Meseck (Klasse 4b).

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„Wissen schafft Zukunft - Kiel“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der wissenschaftlichen Einrichtungen und der Landeshauptstadt Kiel.
Seit bereits fünf Jahren organisiert die Initiative das Projekt „Nacht der Wissenschaft“, um Forschung für alle erlebbar zu machen und die Teilnahme an spannenden Experimenten zu ermöglichen. „Rent-a-Scientist“ ist ein Angebot an Schulen im Rahmen der „Nacht der Wissenschaft“, für das sich Silke Bock und Britt Neubert mit den 4. Klassen beworben hatten. Tatsächlich erhielt man den Zuschlag und Svea Schaffner, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Forschung und Entwicklung der Fachhochschule Kiel, besuchte am 27.11.2020 die Klassen 4a, b und c. Um der Entfremdung von Lebensmitteln und der daraus folgenden Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, „hilft es“, so Frau Schaffner, „einen Bezug zu ihrer Herkunft herzustellen“. Wieviel Arbeit steckt in einem Kilo Mehl? Mit welchen Schwierigkeiten haben Landwirte zu kämpfen? Wie wirkt sich unser Konsumverhalten aus? – Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Schulvormittag auseinandersetzten. Mithilfe narrativer und spielerischer Elemente gelang es Svea Schaffner den Blickwinkel der Kinder zu erweitern und sie für eine größere Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren.

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Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Verbraucherlehre“ (VBB) beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a mit dem Thema „Nachhaltigkeit.“ Was benötigen wir eigentlich wirklich? Wie hoch ist unser ökologischer Fußabdruck? Was verbrauchen wir schneller, als es nachwachsen kann? Was werfen wir weg? Spannende Fragen rund um die Bereiche Umwelt, Müll, CO2-Austoß, Konsumverhalten, Produktion und faire Arbeitsbedingungen, die im Unterricht zur Sprache kamen.
Das Highlight des Unterrichtvorhabens war jedoch die digitale Begegnung mit Beate Schwippert, die gemeinsam mit ihrem Mann in der Sambesi-Region im Nordosten Namibias eine nachhaltige Fischfarm und Mangozucht betreibt. Die Versorgung der Menschen mit proteinreicher Nahrung im Land und die Schaffung von Arbeitsplätzen stehen dabei im Vordergrund. Lehrerin Melina Paap hatte den Kontakt initiiert, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen live stellen und mit der Besitzerin und den Mitarbeitern diskutieren konnten – eine digitale Reise im Klassenzimmer, die über ein sog. Active-board plus Webcam übertragen wurde. Bereits 15 solcher interaktiven Tafeln befinden sich in den Klassen- bzw. Fachräumen der Schule am Ochsenweg: Über dieses Medium können digitale Inhalte unter anderem auf eine weiße Tafel projiziert werden, mit dem Stift kann man malen, schreiben oder modifizieren; das Tafelbild kann abgespeichert oder ausgedruckt werden.
Oder … man verreist digital nach Afrika!

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