Neues aus der Schule am Ochsenweg

Wie emsige Wichtel arbeiteten die Schülerinnen und Schüler am Freitag vor dem ersten Advent, um ihrer Schule beim Basteltag ein weihnachtliches Flair zu verleihen. Es wurde geschnitten, gesägt, genäht, gemalt und verziert. Es duftete nach Waffeln und aus dem ein oder anderen Raum drang weihnachtliche Musik in die Flure. Aus den unterschiedlichsten Materialien wurden wunderbare Dekorationen geschaffen, die die Klassenräume in adventliche Stimmung tauchten. Allen Eltern, die mitgewirkt haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein besonderer Dank geht an Hausmeister Harald Schmidt, der in der Aula wie jedes Jahr einen großen Tannenbaum aufgestellt und dekoriert hatte und die Schülerinnen und Schüler mit einem Weihnachtsmann in der Eingangshalle überraschte.

 

Am 16. Dezember hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 den Schulwald in einen Lichterwald verwandelt. Entlang der Jevenau säumten Windlichte, Lichterketten und kleine Baumgespenster den verschneiten Weg bis hin zum „Grünen Klassenzimmer“ und tauchten die Natur in eine schaurig-schöne Stimmung. Am frühen Vormittag waren die Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen zu Gast im Wald, am Abend empfingen die Zehntklässler die Mitarbeiterinnen sowie die Ehrenamtlichen des AWO-Familienzentrums zu wärmendem alkoholfreien Punsch, den Hubert Schumacher aus Luhnstedt gespendet hatte. Als die Gäste dann „Tragt in die Welt nun ein Licht“ intonierten, lag ein wahrhaft weihnachtlicher Zauber in der Luft.

 

                                                                                                        Susanne Krüger

  • Mit Feuereifer bei der Sache
  • Freuen sich über ihren Sieg

Mathe ist vielen Kindern ein Graus. Wirklich? Schülerinnen und Schüler der Schule am Ochsenweg sehen das ganz anders. Anfang November hatten sich achtzig Kids der Klassen 3 und 4 von den Standorten Westerrönfeld und Jevenstedt zur Teilnahme an der Mathematik-Olympiade gemeldet, die von den Lehrerinnen Kerstin Peleikis und Britta Klaassen organisiert worden war.

Die Mathematik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb der Klassen 3 bis 13, an dem jedes Jahr über 125.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, um ihre besonderen Fähigkeiten in Sachen Logik und Kombinationsfähigkeit unter Beweis zu stellen sowie kreative Lösungsstrategien und schlüssige Dokumentationen des Lösungsweges zu entwickeln (https://matheolympiade-sh-grundschule.de/ ).

In Zweierteams knobelten die Kinder neunzig Minuten lang mit Feuereifer um die Wette, denn die Besten aus jedem Jahrgang gehen in die Regionalrunde Rendsburg-Kiel-Plön. In der Schulrunde siegten Frieda Schröder und Finja Gehrk gemeinsam für die Klassenstufe 3 in Westerrönfeld, Hannah Berlin und Deike Schwager in Jevenstedt. Anton Pastor und Jonas Tischner gewannen die Schulrunde für die Klassenstufe 4 in Jevenstedt und Niklas Rademacher und Laura Gehrk in Westerrönfeld. Begleitet von Organisatorin Kerstin Peleikis ging es am 19. November für die Siegerteams im Großraumtaxi zur Christian-Albrechts-Universität in Kiel, um sich dort mit den Gewinnern der anderen Schulen der Region zu messen.

 

Eine Knobelaufgabe aus Jahrgang 4 der Landesrunde aus dem Vorjahr

Paare bilden
Je ein Mädchen und ein Junge haben 4 verschiedene Orte besucht. Die Mädchen heißen Anna,
Berra, Constanze und Dora, die Jungen Ali, Boris, Clemens und Derwisch.
Wer war an welchem Ort?
(1) Clemens war mit Berra zusammen.
(2) Constanze war im Schwimmbad.
(3) Eines der Paare war im Kino.
(4) Ali war im Park.
(5) Derwisch war nicht mit Dora zusammen.
(6) Dora war im Zoo.

 

                                                                          (Susanne Krüger)

  • Die Jugendlichen freuen sich auf den Start

Auch in diesem Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Schule am Ochsenweg bei ihrem Lauftag am 7. Oktober mit erstaunlichen Leistungen aufwarten. Bei strahlendem Herbstwetter waren die Laufbedingungen ideal, die Stimmung ausgelassen und die Sportlerinnen und Sportler zur Freude des Organisationsteams Greta Nissen, Inga Brauer und Arne Peters hochmotiviert.

Zuvor hatten sich die Kinder und Jugendlichen unter Verwandten und Bekannten möglichst
viele Sponsoren gesucht, die für jede Runde, die die Läuferinnen und Läufer während einer Stunde zurücklegen würden, einen festgelegten Geldbetrag spenden wollten, der später dem Förderverein der Schule am Ochsenweg e.V. und den Klassenkassen zugutekommen würde. Insgesamt liefen die Sportlerinnen und Sportler – darunter auch drei Eltern – 5808 Platzrunden! Klassensieger wurde Klasse 10a. In den Einzelwertungen errangen bei den Mädchen Lora Möller (Sekundarstufe, 29 Runden) und Marte Freese (Primarstufe, 22 Runden) den ersten Platz; bei den Jungen siegten die Gemeinschaftsschüler Jos Nickels und Silas Jurkat-Einfeldt mit jeweils 33 Runden sowie die Grundschüler Jelle Matti Schulz, Max Häusgen und Kim Sohrbeck mit 31 Runden.

Der Förderverein lud zur Kaffeepause ein und die Schülerinnen und Schüler konnten sich mit Früchten, Müsliriegeln und Kaltgetränken stärken, die von Edeka Plikat gespendet worden waren.

 

                                                                                                                                                                                              (Susanne Krüger)

Eine große Herausforderung stellte die praktische Fahrradprüfung für die Kinder der vierten Klassen am 20. 09. dar, da das Verkehrsaufkommen rund um die Schule in diesem Jahr besonders hoch war. „Es war alles sehr wuselig“, lacht Lehrerin Silke Bock, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Kollegin Renate Nagy und der Verkehrspolizei Jevenstedt in Theorie und Praxis vorbereitet hatte und die nun erleichtert berichtete, dass alle Kinder bestanden hatten. Im Rahmen der Radfahrausbildung waren Verkehrsregeln, Verkehrsschilder, das Verhalten im Straßenverkehr sowie das verkehrssichere Fahrrad thematisiert und die Prüfungsstrecke abgefahren worden. Das Üben hatte sich gelohnt: Polizeiverkehrslehrer Andreas Kirmes war begeistert von den Leistungen der Kinder.

Gut für die Sicherheit und einfach zu handhaben: Der Reflektorkragen. Ein Klassensatz ist von der Schule finanziert worden, ein weiterer wird bestellt. Silke Bock empfiehlt den Eltern selbst einen für ihr Kind anzuschaffen, um den Schulweg vor allem in der dunklen Jahreszeit sicherer zu machen.

 

(Susanne Krüger)

  • Bei der Löschübung
  • Feuerwehrkapelle sorgt für gute Laune
  • Reichhaltiges Kuchenbuffet lud zum Schlemmen ein
  • Schulfest von oben
  • Vorsitzender des Gesamtelternbeirates Stephan König ist zufrieden

Den ganzen Tag über hatte der Vorsitzende des Gesamtelternbeirates und Initiator des Schulfestes Stephan König sorgenvoll in den schleswig-holsteinischen Regenhimmel geschaut. Aber der Wettergott hatte ein Einsehen, Jevenstedt blieb ab 16 Uhr von Schauern verschont und so feierten die Schülerinnen und Schüler am 16.09.2022 gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Eltern und Freunden ihr erstes Schulfest nach der Corona-Pandemie. Unter dem Motto „Herbstvergnügen“ hatte die Schulleitung zum lockeren Klönschnack in entspannter Atmosphäre eingeladen. „Endlich können wir alle wieder einmal zusammenkommen“, freute sich Schulleiterin Dr. Elke Fooken-Verweyen, während sie interessierten Besuchern stolz den Schulhof mit den neuen Spielgeräten zum Klettern, Wippen und Rutschen sowie den Naschgarten mit seinen Fruchtsträuchern, die je nach Saison zum Pflücken einladen, präsentierte. Die Schule in neuem Gewand – auch im Schulgebäude gibt es nach Umbau- und Sanierungsmaßnahmen Neues zu bestaunen: „Im Jahr 2021 wurde ein Anbau mit großer Multifunktions-Aula im Erdgeschoss und vier Klassenräumen plus Nebenräumen fertiggestellt“, erläuterte Hausmeister Harald Schmidt. „Außerdem hat jedes Klassenzimmer der Schule WLAN- und LAN-Anschluss und ist mit einem ActiveBoard, einer interaktiven Wandtafel, ausgestattet.“
Mittlerweile hatte sich das Schulgelände gefüllt.
Für die Jüngeren waren von den Schülerinnen und Schülern der höheren Klassen attraktive Spiele vorbereitet worden: Bobbycar-Rennen, Glücksrad oder Vier-gewinnt – die Kids waren mit Feuereifer dabei.
In der Turnhalle präsentierten sich der TUS Jevenstedt mit Hüpfburg und Speedschießen sowie die Handballer des HSG Schülp/Westerrönfeld.
Die Freiwillige Feuerwehr Jevenstedt begeisterte die Kinder mit Feuerlöschübungen und lud zur Besichtigung eines Feuerwehrautos ein. Mit Evergreens aus Jazz und Pop sorgten der Musikzug der Feuerwehr und Musikschule Reese für gute Laune.
Förderverein und Schulsanitätsdienst, AWO und Jugendhaus sowie das Projekt Familie in Schule standen mit Informationsteams interessierten Gästen zur Verfügung und berichteten über ihre Arbeit.
Für Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke hatten die Zehntklässler gesorgt, während sich die Kinder vom Osterrönfelder Eiswagen verwöhnen ließen. Wer es deftig mochte, griff beim Grillwagen zur Bratwurst.
„Das alles wäre ohne unsere Sponsoren nicht möglich gewesen“, betonte Stephan König, der sich nach aufwendigen Vorbereitungen mit der Schulleiterin über ein gelungenes Fest freute. Auch das Engagement der Lehrkräfte Juliane Hoppe und Arne Peters, die zum Organisationsteam gehörten, wussten beide ebenso zu schätzen, wie die zahlreichen Kuchenspenden der Eltern und deren Mithilfe beim Verkauf.
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Fröhliche Stimmung, gute Gespräche, begeisterte Kinder – ein rundum vergnüglicher Herbstnachmittag!
 
Schulleitung, Eltern und Kinder bedanken sich bei den Sponsoren:

Fa. Kies Harder, V&K Regalservice GmbH, Fa. WUM, Edeka Hoof und Plikat, Fa. Hogrefe,
Fa Rath Bike and more, Fördesparkasse Jevenstedt, Fa. Hugo Hamann

                                                  Susanne Krüger

 

Fußballspielen ist cool und sich mit anderen zu messen, macht Spaß! Hoch motiviert waren die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Gemeinschafts- schule der Klassen 5 bis 7 aus Jevenstedt, die sich am 5.09. mit ihrer Sport-lehrerin Inga Brauer und ihren Trainern Noel, Silas und Jos (Klasse 10a) auf den Weg nach Neumünster gemacht hatten, um am AOK-Schul-Cup 2022 teilzunehmen.

Nachdem die Pandemie dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband, der seit Jahren Ausrichter der Veranstaltung ist, in den letzten beiden Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, freute man sich nun, die Jugendlichen zu weiteren Qualifikationsturnieren an fünf verschiedene Standorte im Bundesland einladen zu können.

Sieben Mixed-Mannschaften begegneten sich im Städtischen Stadion in Neumünster und kämpften in jeweils sechs spannenden Spielen um die Qualifikation für das Finalturnier in Kiel, das am 21. September stattfinden wird. „Es war eine tolle Stimmung, eine besondere Atmosphäre mit Turnier-Flair“, schwärmt Inga Brauer, die die Tour nach Neumünster für die jungen Kicker aus Jevenstedt organisiert hatte.

Leider reichte es nicht zum Sieg, aber die Sportlerinnen und Sportler waren dennoch zufrieden, als sie ihre Teilnehmerurkunde entgegennahmen. „Schließlich haben wir den Gesamtsieger in einem Spiel geschlagen“, lacht Inga Brauer, die im nächsten Jahr sicherlich wieder mit von der Partie sein wird. Denn: Dabeisein ist alles und Spaß hat es allen Beteiligten gemacht.

Kinder sind aktiv und voller Tatendrang, dabei nicht immer vorsichtig – so bleiben Stürze und Verletzungen nicht aus: Ein beim Spielen eingerissener Fingernagel, eine Beule am Kopf, Nasenbluten, das nicht aufhören will oder eine Schürfwunde an Hand oder Knie. Solche Situationen sind im Schulalltag allgegenwärtig und schnelle Hilfe ist nötig. Im Notfall gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und entschlossen zu handeln.
Seit dem 25. Februar 2022 verfügt die Schule Jevenstedt erstmals seit zwei Jahren wieder über 16 ausgebildete Schulsanitäterinnen und -sanitäter aus den Klassen 8 und 9. Nach einer einwöchigen Schulung, die tägliche Kurse von sechs Stunden umfasst hatte, schlossen die Jugendlichen ihre Schulsanitätsausbildung mit einem 45-minütigen schriftlichen Test und einer praktischen Prüfung ab und erhielten darüber hinaus ihre Erste-Hilfe-Bescheinigung.
Tobias Hercher-Genge, Trainer der Johanniter-Unfallhilfe e.V./Kiel, lobte das Interesse und den Einsatz der Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Ausbildung die grundlegenden Maßnahmen und Verhaltensweisen im Umgang mit Notfällen erlernt hatten. „Nur selten habe ich solch motivierte, respektvolle, sich-einbringende, wertschätzende und freundliche Jugendliche in meinen Ausbildungsseminaren gehabt“, versicherte Tobias Hercher der Gruppe abschließend.

Fit sind die Schülerinnen und Schüler nun unter anderem in Sachen Wundversorgung; sie können Maßnahmen bei verschiedenen Verletzungen ergreifen und einen korrekten Notruf absetzen. Sie können systemorientierte Erste Hilfe bei verschiedenen Erkrankungen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit oder Kreislaufstillstand vornehmen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Herzdruckmassage und die Anwendung des Beatmungsbeutels zum Zweck der Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie der Einsatz des automatisierten externen Defibrillators.
Ihren Dienst versehen die Jugendlichen in den Pausen und bei Schulveranstaltungen, falls nötig, werden sie aus dem Unterricht gerufen. Ein eigener Sanitätsraum wird zurzeit eingerichtet.
Auch wenn man hofft, dass niemand zu Schaden kommt – im Notfall ist der Schulsanitätsdienst zur Stelle.

Laut jubelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Schule am Ochsenweg, als Klassenlehrerin Christine Röschmann die Summe der eingenommenen Spendengelder für die Menschen in der Ukraine bekanntgab.
Das Schicksal der Leidtragenden des Krieges hatte die Jugendlichen so sehr berührt, dass sie im Klassenverband ein zweitägiges Buffet mit jeweils zwölf selbst gebackenen Kuchen organisierten, dessen Einnahmen dem ARD Spendenkonto zugutekommen sollte. Unterstützt von Bianca Euler, die die Klasse mit Christine Röschmann im Team leitet, waren zu Werbezwecken Flyer erstellt und das Vorhaben in den anderen Klassen präsentiert worden: Nachdem auch Eltern und Lehrkräfte von der Aktion erfahren hatten, war die Spendenbereitschaft groß und der Andrang enorm, als am 29. und 30. März der Verkauf des Kuchens startete. Eine riesige Schlange von Kindern über den ganzen Schulhof hinweg wartete geduldig auf ein Stück des begehrten Backwerks, das für fünfzig Cent zu haben war. Doch die meisten Schülerinnen und Schüler rundeten auf oder hatten von den Eltern oder aus dem eigenen Sparschwein einen weiteren Spendenbetrag dabei. „Toll, wie alle mitgezogen haben“, freut sich Christine Röschmann, denn auch die Kolleginnen und Kollegen hatten die Aktion großzügig unterstützt. Mehr als fünfhundert Euro waren dank des Engagements der ganzen Schulgemeinde zusammengekommen.
Kein Wunder, dass die Jugendlichen der Klasse 9a jubeln – und stolz sein dürfen sie auch!

  • Lesung Cornelia Franz
  • Cornelia Franz
  • Wenzel und die wilden Räuber
  • Wie ich Einstein das Leben rettete

Stürmisch begrüßten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b am 9. Februar die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Franz auf dem Schulhof in Westerrönfeld, die gerade aus Hamburg angereist war, um ihre zweitägige Lesereise durch die Klassen 2 bis 4 der Schule am Ochsenweg zu starten „An Mathe war nicht mehr zu denken,“ so Lehrerin Jelka Poser lachend, denn natürlich ist die Begegnung mit einer bekannten Person für die Kinder ein spektakuläres Ereignis.
Aber eine Autorenlesung ist noch viel mehr: „Wir holen ein Stück Kultur an unsere Schule, geben Schülerinnen und Schülern so literarischen Input und Inspiration und öffnen die Gedankenwelt der Kinder“, bringt es Lehrer Matthias Otto vom Standort Jevenstedt auf den Punkt.
Zuvor waren die Mädchen und Jungen biografisch als auch literarisch auf den Besuch der Autorin vorbereitet worden – unter anderem hatte man für die an beiden Standorten seit Jahren etablierte rollende Lesestunde Bücher angeschafft, um den Kindern bereits im Vorfeld einen Zugang zur Autorin und ihren Geschichten zu ermöglichen.
In den Klassen 2 stellte Cornelia Franz ihr Buch „Wenzel und die wilden Räuber“ vor. Durch Beamer-Projektionen der Buch-Illustrationen ließ sie die Figuren der mittelalterlichen Abenteuergeschichte besonders lebendig werden und gab den Kindern die Möglichkeit, auditiv und visuell in die Geschichte einzutauchen. „Toll waren die Bilder auf der Leinwand“, schwärmt Mikko Pape aus der 2c, „und die Geschichte war spannend und lustig.“ Auch Lehrer Matthias Otto hat die Präsentation „gepackt“ und er will daher mit seiner Klasse das Buch unbedingt weiterlesen.
Mit der abenteuerlichen Zeitreisegeschichte „Wie ich Einstein das Leben rettete“, begeisterte Cornelia Franz die Kinder der Klassen 3 und 4. „Sie hat alles super erklärt“, erzählen Lasse Peters und Matti Pape aus der 4b, die auch wissen wollen, wie die Geschichte endet.
Von besonderer Bedeutung für die Kinder war die Begegnung mit der Schriftstellerin auf Augenhöhe: Fragen zur Person, zu ihrem Schaffen und Werk sowie zu ihrem Arbeitstag waren von Interesse. Die Kinder gewannen einen Einblick in die Entstehung eines Buches und den Tagesablauf der Autorin.
Das Highlight zum Abschluss – jedes Kind bekam eine persönliche Autogrammkarte! Und, da sind sich Lasse, Mikko und Matti einig: „Frau Franz kann gerne wiederkommen!“

  • Vorlesewettbewerb
  • Mathe-Olympiade

Die Entscheidung fiel den Juroren Dieter Backhaus, Giesela Reis und Anke Siebke-Röpke diesmal wirklich schwer: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des plattdeutschen Lesewettbewerbs boten den Zuhörenden am 14. Januar in Jevenstedt ausnahmslos hervorragende Leistungen. Coronabedingt fand der Wettbewerb im kleinen Rahmen ohne Zuschauer und ohne Festprogramm statt. Dennoch freuten sich die Kinder über ihre Urkunden und Buchpreise, insbesondere Schulsiegerin Ida Schülldorf und Schulsieger Bosse Kelm.

Bei der Mathe-Olympiade, einem bundesweit veranstalteten Wettbewerb, organisiert von Kerstin Peleikis (Westerrönfeld) und Britta Klaassen (Jevenstedt), konnten die Kinder der Klassen 3 und 4 einmal mehr ihre Fähigkeiten in Sachen Logik und Kombinationsfähigkeit unter Beweis stellen. Es wurde in Zweierteams geknobelt: In der Schulrunde siegten Laura Gehrk und Niklas Rademacher gemeinsam für die Klassenstufe 3 in Westerrönfeld, Anton Pastor und Mats Chris Schneider in Jevenstedt. Marike Freese und Greta Häusgen gewannen die Schulrunde für die Klasse 4 in Jevenstedt, Eva Lotta Hees und Jella Bielfeldt in Wester- rönfeld. In der Regionalrunde des Kreises Rendsburg-Eckernförde konnte sich das Team der dritten Klassen aus Westerrönfeld unter 142 teilnehmenden Kindern behaupten und gemein- sam mit vier weiteren Schulen einen zweiten Platz belegen.

Klettern, wippen, rutschen – die neuen Spielgeräte laden alle Kinder der Grundschulklassen zum Mitmachen ein. So war die Freude groß, als Schulleiterin Dr. Elke Fooken-Verweyen gleich am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien die fertiggestellte Spiellandschaft in Jevenstedt eröffnete und zum Spielen und Toben freigab.

Am 08.11. gab es erneut den Projekttag für Groß und Klein, da endlich wieder klassen- übergreifend gearbeitet werden durfte. Unter der Leitung von Silke Bock experimentierten die Kinder der Klasse 1c gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des MINT- und des Ästhetischen Profils der sechsten Klassen.

Ein weiteres Ziel dieser Projektarbeit war das Erstellen eines Klemmbrettes: Eifrig wurde im Werkraum geschliffen, geschmirgelt und lackiert, gemessen, gebohrt, geschnitten und geschraubt. Zum Schluss gab es viele gelungene Werkstücke und jedes Kind konnte am Ende des Projekttages ein Bord sein Eigen nennen.

Kinder für Kultur zu begeistern, ist ein Ziel von Bildung an Schulen und darüber hinaus ein tolles Erlebnis für Schülerinnen und Schüler.

Nachdem im letzten Jahr der Theaterbesuch in Rendsburg coronabedingt ausfallen musste, waren die Lehrkräfte umso erleichterter, die Kinder im November diesen Jahres in den Genuss eines der schönsten Märchen aus 1001 Nacht kommen zu lassen: Die poetische und zugleich kindgerechte Version von „Aladin und die Wunderlampe“ ließ die Kinder der Klassen 1 bis 4 in eine fantastische Welt eintauchen und das Besondere der Theateratmosphäre spüren.

Toni Geiling und sein Wolkenorchester nahmen dann am 16. November die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 3 in der neuen Aula der Schule mit auf eine zauberhaft- musikalische Reise. Gemeinsam mit Anne Diedrichsen (Drums) und Lars Hansen (Bass) hatte Toni Geiling ein kurzweiliges Programm aus seinem großen Repertoire zusammengestellt: Mit Geige, Gitarre und Nasenflöte und seinen Liedern mit Botschaft konnte er die Kinder begeistern und zum Mitmachen animieren.

(Freuen können sich die Kinder auf ein weiteres Event im Februar 2022: Das Tournee-Theater, Hamburg gibt zwei Gastspiele für alle Grundschülerinnen und -schüler in Jevenstedt und Westerrönfeld. Der Klassiker „Das Dschungelbuch“ in einer Bearbeitung von Ralf Bettinger wird Mogli und Co. in der Tingleffhalle und der Aula Jevenstedt lebendig werden lassen.)

UPDATE: -Leider wurde der Termin im Februar vom Tournee-Theater, Hamburg abgesagt!-

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