Neues aus der Schule am Ochsenweg

Wie bereits im Vorjahr haben wir, die Schülerinnen und Schüler der 10a der Schule am Ochsenweg, als soziales Projekt im Rahmen unseres Wirtschaft- und Politikunterrichtes eine weihnachtliche Päckchenaktion durchgeführt.
Am 11. Dezember haben wir viele Geschenke für obdachlose Menschen aus Rendsburg verpackt.
Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch anderen eine kleine Freude zu bereiten.
Aus diesem Grund organisierten Eltern und Erziehungsberechtigte viele hilfreiche Spenden, welche dann am Freitagnachmittag in Zusammenarbeit mit der Diakonie Rendsburg an die Obdachlosen überreicht wurden. Dies war das Ziel unseres Vorhabens. Insgesamt sind über 75 Päckchen und eine Bargeldspende von 150 Euro zusammengekommen.
Gesammelt haben wir Spenden wie Lebensmittel, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Mützen, Handschuhe und vieles mehr. Aufgrund des Infektionsgeschehens in Rendsburg war es uns leider nicht möglich, die Päckchen persönlich zu übergeben, um das Risiko so gering wie möglich zu halten. Trotzdem hatten wir viel Spaß beim Organisieren und Verpacken.

-Aufgrund der Menge an den Bildern zu den einzelnen Themen wird empfohlen diesen Artikel als PDF zu lesen (siehe unten)-

Die Pandemie hat unser Leben verändert und – natürlich auch den Schulalltag. Diverse Schulveranstaltungen mussten ausfallen oder fanden in veränderter Form statt. Trotz Corona konnten wir den Schülerinnen und Schüler viele Aktionen anbieten, die zum Nachdenken, Staunen und Mitmachen einluden.
So hatten die Kinder der Klassen 3a und 3b am 29.10. viel Spaß beim Erforschen und Ausprobieren großformatiger Exponate und anschaulicher Experimente im Musiculum Kiel zu den Themen „Klang und Schall“ und „Schlaginstrumente entdecken“.

Am 28./29.10. war für die Klassen 3 bis 7 das mobile Planetarium aus Rendsburg zu Gast -
eine faszinierende Fulldome-Videoprojektion, die Wissen über unsere Erde und das Universum erlebnispädagogisch vermittelte.

Wie aus einer weißen Gebäudewand ein farbenfroher Schulhof-Blickfang wird, zeigten die Schülerinnen und Schüler des WPU „Unsere Welt gestalten – Kunst ErLeben“ unter der Leitung von Susanne Bruhn
Der WPU „Abenteuer Mensch“ der Klassen 8 unter der Leitung von Bianca Euler hatte in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde den Volkstrauertag thematisiert: Krieg und Frieden – Frieden gestalten. In einem Gottesdienst am 13.11.2020 wurden die Ergebnisse präsentiert.

Auf keinen Fall durfte das traditionelle Weihnachtsbasteln ausfallen, denn jede Klasse wollte geschmückt und in adventliche Stimmung getaucht werden. Wie immer sind kleine Kunstwerke dabei herausgekommen.


Familie Schwager aus Jevenstedt hatte am 30.11. die Kinder der Klasse 2a mit ihrer Klassen-lehrerin Elena Fleckenstein eingeladen, einen Tannenbaum für ihr Klassenzimmer auszusuchen. Begeistert waren die Kinder nicht nur von den Babybäumchen, die erst in acht bis zehn Jahren zum Christbaum werden, sondern auch vom heißen Kakao, den Dirk Schwager vorbereitet hatte.

Um den Kontakt mit dem Seniorenhaus auch in Corona-Zeiten zu pflegen, hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c mit ihrer Klassenlehrerin Alexandra Volkmann Briefe und Bilder an die Bewohner des Hog’n Dor in Westerrönfeld geschickt und sehr zur Freude der Kinder prompt Antwort erhalten.
Im Seniorenhaus St. Martin freuten sich die Bewohner über weihnachtliche Bastelgrüße, die Bianca Euler aus allen Grundschulklassen überbrachte.

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Mathe macht Spaß: 64 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 hatten Anfang November an der Mathematik-Olympiade an der Grundschule in Westerrönfeld teilgenommen, die von Lehrerin Kerstin Peleikis organisiert worden war. Neunzig Minuten lang wurde in der Tingleffhalle mit Feuereifer im Team um die Wette geknobelt, denn die Besten aus jedem Jahrgang gehen in die Regionalrunde Rendsburg-Kiel-Plön.
Die Mathemathik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb der Klassen 3 bis 13, an dem jedes Jahr über 125.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, um ihre besonderen Fähigkeiten in Sachen Logik, Kombinationsfähigkeit und kreativer Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis zu stellen.
Gewonnen haben die erste Runde Jella Bielfeldt und Eva Lotta Hees (Klasse 3b) sowie Sophie Gehrk und Jan Meseck (Klasse 4b).

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„Wissen schafft Zukunft - Kiel“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der wissenschaftlichen Einrichtungen und der Landeshauptstadt Kiel.
Seit bereits fünf Jahren organisiert die Initiative das Projekt „Nacht der Wissenschaft“, um Forschung für alle erlebbar zu machen und die Teilnahme an spannenden Experimenten zu ermöglichen. „Rent-a-Scientist“ ist ein Angebot an Schulen im Rahmen der „Nacht der Wissenschaft“, für das sich Silke Bock und Britt Neubert mit den 4. Klassen beworben hatten. Tatsächlich erhielt man den Zuschlag und Svea Schaffner, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Forschung und Entwicklung der Fachhochschule Kiel, besuchte am 27.11.2020 die Klassen 4a, b und c. Um der Entfremdung von Lebensmitteln und der daraus folgenden Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, „hilft es“, so Frau Schaffner, „einen Bezug zu ihrer Herkunft herzustellen“. Wieviel Arbeit steckt in einem Kilo Mehl? Mit welchen Schwierigkeiten haben Landwirte zu kämpfen? Wie wirkt sich unser Konsumverhalten aus? – Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Schulvormittag auseinandersetzten. Mithilfe narrativer und spielerischer Elemente gelang es Svea Schaffner den Blickwinkel der Kinder zu erweitern und sie für eine größere Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren.

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Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Verbraucherlehre“ (VBB) beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a mit dem Thema „Nachhaltigkeit.“ Was benötigen wir eigentlich wirklich? Wie hoch ist unser ökologischer Fußabdruck? Was verbrauchen wir schneller, als es nachwachsen kann? Was werfen wir weg? Spannende Fragen rund um die Bereiche Umwelt, Müll, CO2-Austoß, Konsumverhalten, Produktion und faire Arbeitsbedingungen, die im Unterricht zur Sprache kamen.
Das Highlight des Unterrichtvorhabens war jedoch die digitale Begegnung mit Beate Schwippert, die gemeinsam mit ihrem Mann in der Sambesi-Region im Nordosten Namibias eine nachhaltige Fischfarm und Mangozucht betreibt. Die Versorgung der Menschen mit proteinreicher Nahrung im Land und die Schaffung von Arbeitsplätzen stehen dabei im Vordergrund. Lehrerin Melina Paap hatte den Kontakt initiiert, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen live stellen und mit der Besitzerin und den Mitarbeitern diskutieren konnten – eine digitale Reise im Klassenzimmer, die über ein sog. Active-board plus Webcam übertragen wurde. Bereits 15 solcher interaktiven Tafeln befinden sich in den Klassen- bzw. Fachräumen der Schule am Ochsenweg: Über dieses Medium können digitale Inhalte unter anderem auf eine weiße Tafel projiziert werden, mit dem Stift kann man malen, schreiben oder modifizieren; das Tafelbild kann abgespeichert oder ausgedruckt werden.
Oder … man verreist digital nach Afrika!

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Hoch konzentriert waren die Kinder der Klassen 4 bei ihrer Fahrradprüfung am 28.09.2020, auf die ihre Lehrerinnen sie in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizei Jevenstedt in Theorie und Praxis vorbereitet hatten.
Sattelfest und fit für den Straßenverkehr sollen die Jungen und Mädchen werden: Die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein setzt sich seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer ein, denn noch immer steigen die Zahlen der im Straßenverkehr verletzten Rad fahrenden Kinder und Jugendlichen. Mit dem Fahrradtraining in der Grundschule wird eine gute Basis gelegt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
So wurden im Rahmen der Radfahrausbildung Verkehrsregeln, Verkehrs- schilder, das Verhalten im Straßenverkehr trainiert sowie das verkehrssichere Fahrrad thematisiert.
Belohnt wurden die Schülerinnen und Schüler am 1. Oktober, als Polizeiver- kehrslehrer Kirmes ihnen hochoffiziell ihre Fahrradführerscheine überreichte.

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Um das Unterrichtsthema „Obstbäume“ praxisnah abzurunden, machten sich am
4. September 2020 die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4b mit ihren Lehrerinnen Silke Bock und Greta Nissen auf den Weg zu Jevenstedts Ökovorzeigegarten Nummer 1: Jochen Bock hatte die Kinder eingeladen, einen Vormittag in seinem Reich zu verbringen. Seit Jahren engagiert sich der Nordkolleg-Gärtner in seiner Freizeit für schulische Projekte rund um ökologisches Handeln. So gab es zahlreiche Aktionen zum Bienenschutz, Honigschleudern, Saftpressen oder Anlegen von Wildblumenwiesen, um nur einige zu nennen.
Auf einem riesigen Grundstück erwartete die Kinder ein verwunschenes Ökoparadies mit Obstbäumen der alten Sorten, von denen auch Allergiker naschen können, mit Esskastanienbaum, Platanen, Maulbeerbaum und Mispel. Hier konnte man nicht nur lernen, sondern auch spielen oder einfach die Natur pur genießen. Gemüsebeete mit Kohlgemüse zum Anlocken von Raupen und damit zum Schutz von Schmetterlingen weckten ebenso das Interesse der Kinder wie die Wildblumenwiese für Bienen – das alles ohne chemischen Pflanzenschutz, ein Beispiel, wie grünes Handeln im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt. Eine Zucchini von 50 Zentimetern Länge erregte ebenso Aufsehen wie der imposante weit über zehn Meter hohe Mammutbaum, der die Kinder zum Klettern in schwindelnde Höhen einlud. Ein Picknick auf der Wiese rundete den Schulvormittag ab.

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Seit seiner Gründung im Jahr 2016 ist der Verein „Lebensraum Ökowiesen Jevenstedt e.V.“ ein kompetenter Kooperationspartner der Schule Jevenstedt, da dieser es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Pflanzen, Tiere und ökologische Zusammenhänge hautnah zu begreifen
So hatte die Klasse 4c mit ihrer Lehrerin Renate Nagy einen Besuch der Ökowiesen geplant, der jedoch buchstäblich ins Wasser zu fallen schien. Da es in Strömen goss, erklärte sich Peter Nickels vom Verein Ökowiesen alternativ zu einer Einführung zum Thema „Samen und Blühpflanzen“ im Klassenraum bereit. Eine wahre Blütenpracht breitete er vor den erstaunten Augen der Kinder aus: Ringel- und Kornblumen, Wilde Möhre, Cosmea, Meerrettich, Radieschen, dazu die unterschiedlichsten Samen. Verblüfft nahmen die Kinder zur Kenntnis, dass auch Radieschen, Salat und Rettich blühen können.
Nachdem der Regen nachgelassen hatte, konnte der Theorie dann doch noch die Praxis folgen: Auf den Ökowiesen bestaunten die Schülerinnen und Schüler Streuobstwiesen, Gemüseflächen, Obstbäume, wilde Pflanzen und riesige Sonnenblumen, die in diesem Jahr den Themenschwerpunkt des Ökogartens darstellen. Emsig wurden Kokardenblumen, Kapuzinerkresse und viele andere Pflanzen gesammelt, um diese später zu pressen und ein Herbarium anzulegen.
Auf dem Rückweg schmiedeten die Kinder bereits Pläne für das Anlegen von Beeten im heimischen Garten und Lehrerin Renate Nagy konnte zufrieden feststellen, dass sich der Horizont ihrer Zöglinge im Hinblick auf ökologisches Handeln deutlich erweitert hatte.
Ein rundum gelungener Schultag!

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Zum wiederholten Male hatte Familie Rathjen die Kinder der Klasse 4 eingeladen, einen Tag auf ihrem Bauernhof zu verbringen. So würde das im Sachunterricht theoretisch erarbeitete Thema „Nutzpflanzen“ praxisnah ergänzt werden. Also machten sich die Schülerinnen und Schüler der 4b mit ihren Lehrerinnen Silke Bock und Greta Nissen bei bestem Herbstwetter am 22. September 2020 auf den Weg durch Felder und Wiesen, um nach eineinhalbstündiger Wanderung in Schülp anzukommen.
Dort erwartete die Kinder eine Führung durch die Biogasanlage und die Stallungen. Drillmaschine und Melkroboter weckten ebenso das Interesse der Kinder wie das Maiswickeln. Highlights waren jedoch eine Fahrt mit dem Traktor und das Streicheln der Kälber.
Für das leibliche Wohl hatten Gesa Rathjen und Kerstin Pahl gesorgt: Es gab - sehr zur Freude der Kinder - Hot Dogs mit Röstzwiebeln und … frische Milch, was sonst? Ein herzliches Dankeschön geht an Tim und Gesa Rathjen, die den Kindern diesen Vormittag ermöglicht hatten.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Müttern und Vätern, die die Kinder und LehrerInnen unterstützen, bedanken: Basteltage, Schulfeste, Theaterbesuche, Frühstück, Fördervereinsarbeit u.v.m. wären ohne elterliches Engagement nicht denkbar.

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Ganz besonders hart treffen die Corona-Vorschriften alte und kranke Menschen, da sie oft isoliert und alleine sind. So musste auch das für den Frühling angedachte gemeinsame Singen mit den Bewohnern des Seniorenheims St. Martin ausfallen. Die Schule Jevenstedt und das Seniorenhaus verbindet mittlerweile eine siebenjährige Freundschaft, während derer es zu vielen gemeinsamen Aktionen gekommen ist: Musikalische und literarische Darbietungen der Schülerinnen und Schüler passend zu den Jahreszeiten, gemeinsame Kochaktionen oder Generationen übergreifende Bastelstunden und Gesprächskreise – das Miteinander von Schule und Seniorenhaus ist vielfältig.
Um den Kontakt weiterhin zu pflegen, hatte Lehrerin Renate Nagy die Idee, kleine Blumenampeln herzustellen, ähnlich wie sie bereits am schulischen Bauzaun hängen. Gesagt – getan! Die Kinder der Notbetreuung bastelten unter der Leitung von Silke Bock sommerliche Blumengrüße, die Bianca Euler nach St. Martin brachte und die dort zur Freude der Bewohner am Eingangstor zu sehen sind.

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Auch in diesem Jahr liefen Kinder der Klassen 3 und 4 zu Höchstform auf, als sie am Nachmittag des 17. Februar 2020 vor einer ehrwürdigen Jury, bestehend aus den Bürgermeistern Sönke Schwager und Otto Schülldorf sowie den ehemaligen Lehrerinnen Heidi Willmann und Anke Siebke-Röpke, ihre plattdeutschen Geschichten präsentierten. Nachdem Schulleiterin Dr. Elke Fooken-Verweyen und Organisatorin Silke Bock die Schülerinnen und Schüler sowie die Gäste begrüßt hatten, konnte es losgehen: Lukas Pahl, Mira Tietgen, Paul Schülldorf, Lisa Reese, Jasse Lohse und Bosse Kelm hatten wochenlang geübt, um dem Publikum ihre launigen Geschichten vorzutragen. Die Kinder bekamen den verdienten Applaus, die Eltern Kaffee und Naschwerk. Zuletzt war sich die Jury einig: Lisa Reese hatte durch ihren pointierten Vortrag der Geschichte „Mien Frünnenbook“ überzeugt und gewann den ersten Platz. Paul Schülldorf landete auf dem zweiten und Lukas Pahl auf dem dritten Platz.

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