Geschichte der Schulen in Westerrönfeld

Die erste Schule in unserem Dorf steht seit 1757 in der Schmiedestraße. Es war ein Bauernhof, der heute der Familie Harder gehört.

Das zweite Schulhaus stand 1818 in der Jevenstedter Straße. Es ist 1901 abgebrannt. Die Schüler aus allen Klassen wurden in einem Raum unterrichtet. Damals war Westerrönfeld noch ein kleines Dorf. 1817 zählte man 50 Schulkinder. Die ersten Lehrer waren meist Handwerker (Schuster, Schneider etc.), die gut lesen und schreiben konnten. Sie waren arm und verdienten sich durch Unterricht ein paar Taler dazu.

Später mussten die Lehrer ihren Beruf in einem Seminar erlernen. Sie zogen dann in ein Haus in der Gemeinde ein, das ein oder zwei große Räume für die Schulkinder, eine Wohnung für den Lehrer und Stallungen für ein bisschen Vieh enthielt.

Eine neue Schule mit vier Klassenräumen und drei Wohnungen wurde 1903 fertig gestellt. Dort in der Dorfstraße ist jetzt die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Heute steht unsere Schule in der Straße “Am Sportplatz 4”.

 
 

Geschichte der Schulen an der Jevenau

Es gilt als wahrscheinlich, dass es den Ort Jevenstedt um die Mitte des 12. Jahrhunderts schon gab und die Kirche zwischen 1142 und 1164 gebaut wurde.

Aber erst 400 Jahre später war die Bevölkerung in Jevenstedt und Umgebung so angewachsen, dass eine Schule, jedoch ohne Schulgebäude, eingerichtet wurde. Dieses entstand erst 1683 in der heutigen Dorfstraße 35.

Von 1830 bis 1957 wurden die Schülerinnen und Schüler in der „Alten Schule“, heute ein Wohngebäude zwischen Schülper Straße und Alter Schulstraße, unterrichtet. Die neue Schule weihte man 1957 ein. Der Bau der Turnhalle war erst 1961 beendet.